Sven Maxheim
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Beach-Volleyball

Mit Spaß an Sonne und Bewegung

Sommerzeit, Strandspielzeit. Beach-Volleyball zählt seit Jahren zu den beliebtesten Ballspielarten. Kein Wunder, denn der Körpereinsatz lohnt sich gleich mehrfach.
Die Amerikaner haben es uns vorgemacht. Beach-Volleyball macht Spaß und wer einmal am Strand abgehoben ist und gepritscht oder gebaggert hat, der kommt so schnell nicht mehr los von der Strandversion des Volleyballs.
Ganz unanstrengend ist der Ballsport im Sand nicht. Eine gute Koordinationsfähigkeit und reichlich Ausdauer sind gefragt. Vor allem auf eine gute Spieltaktik und gut platziertes Spielen kommt es an.
Dafür zahlt sich der schweißtreibende und intelligente Einsatz schon nach wenigen Wochen aus. Trainiert werden die Reaktionsfähigkeit, die Sprung- und Schlagkraft und die Schnelligkeitsausdauer. Und das alles ohne die klassischen Verletzungsrisiken wie beim Joggen oder Basketball. Denn der Sand federt den Körper regelrecht ab und Stürze bringen allenfalls eine Sandkruste auf der Haut.
Das Prinzip der jungen Trendsportart ist schnell gemerkt. Zwei Mannschaften treten sich auf einem 16 mal 8 Meter großen Feld gegenüber, in dessen Mitte ein Netz aufgespannt ist. Die Mannschaften bestehen beim Beach-Volleyball aus jeweils zwei Personen. Diese versuchen, den Ball auf den Boden der gegnerischen Mannschaft zu spielen. Auf jeder Seite des Netzes darf der Ball dreimal berührt werden, jedoch nicht zweimal hintereinander von der gleichen Person. Gepritscht oder gebaggert wird mit den Händen und Armen, aber auch andere Körperteile dürfen zum Einsatz kommen. Gewonnen hat die Mannschaft, die zwei Gewinnsätze für sich entscheiden konnte. Ein Satz ist beendet, wenn 21 Punkte erreicht sind. Wenn nach zwei Sätzen Gleichstand herrscht, wird der dritte Satz nur bis zu 15 Punkten gespielt.
Wer Lust bekommen hat, der kann bei einem kommerziellen Anbieter ein Feld mieten. Die Gebühren belaufen sich auf rund 15 Euro für eine Stunde. Wer zunächst das Einmaleins des Beach-Volleyballs, natürlich auch des Hallen-Volleyballs, erlernen will, der ist in unserem Volleyball-Verein gut aufgehoben. Unsere Beach-Volleyball-Anlage besteht seit 2009. Um Verletzungen zu vermeiden, ist es für manch einen Anfänger günstig, erst einmal Schnupperspiele in der just-for-fun-Gruppe mitzumachen.
Dr. med. Jürgen Nienhaus, Baerl, 10.4.2009

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